Argyris Sfountouris „Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals“

Präsentation: Dienstag 4. April
Beginn: 20.00 Uhr
Eintrittspreis: Eintritt frei
Türöffnung: eine Stunde vor Beginn
Reservation: THEATER STOK Tel. 044 271 20 64 oder theater_stok@bluewin.ch
Weitere Informationen: THEATER STOK  Tel. 044 271 20 64 oder www.westendverlag.de


 

Argyris Sfountouris im Gespräch mit Patric Seibel

Im Dialog und durch kurze Lesungen aus dem Buch von Patric Seibel werden Akzente und Details aus dem Leben von Argyris Sfountouris betont, der als vierjähriger ein SS-Massaker in seinem Heimatdorf Distomo überlebte und bis heute einen Kampf um Gerechtigkeit führt.

Der Autor Patric Seibel stellt sein im Oktober 2016 erschienenes Buch vor. Es erzählt in einer einfühlsamen Weise die Geschichte eines Menschen, dem seine Eltern und seine Heimat geraubt wurden und der sich dann aufgemacht hat, um ein ereignisreiches, leidenschaftliches und glückliches Leben zu führen.

Argyris Sfountouris
geboren  1940 im griechischen Distomo, verlor beim Massaker durch deutsche SS-Soldaten am 10. Juni 1944 seine Eltern. Er wuchs im Pestalozzi-Kinderdorf in der Schweiz auf und studierte Kernphysik, Astrophysik, Philosophie, Pädagogik und Ökonomie an der ETH Zürich, arbeitete als Lehrer, in der Entwicklungshilfe und übersetzte griechische Dichter wie Kazantzakis, Seferis oder Ritsos ins Deutsche. 2006 erschien über ihn der preisgekrönte Dokumentarfilm „Ein Lied für Argyris“ des Filmemachers Stefan Haupt. Youtube: www.youtube.com/watch?v=aNAGBS6c_TI

Patric Seibel
schreibt für Hörfunk und Print über Kultur, Literatur und Wissenschaft und ist Fussballreporter. Er studierte Politikwissenschaft und Geschichte und lebt mit seiner Frau und seinen drei Söhnen Söhnen in Hamburg.

„Das Buch erzählt die Geschichte eines Menschen, dem seine Eltern und seine Heimat geraubt wurden und der sich dann aufgemacht hat, um ein ereignisreiches, leidenschaftliches und glückliches Leben zu führen“, heisst es im Klappentext.

Westend Verlag
ISBN: 978-3-86489-144-1
Patric Seibel
„Ich bleibe immer der vierjährige Junge von damals“