Mediterranean Music Festival

Konzerte: Donnerstag 16. bis Sonntag 19. Januar
Beginn: 20.00 Uhr / Zusatzkonzert „Die Liebe im Rembetiko-Lied“ am Sonntag um 17.00 Uhr
Vorverkauf/Reservation: www.mmfestival.ch oder Tel. 044 568 28 26     076 542 31 44 (auch whatsapp), In der Breiti 2, 8047 Zürich
Eintrittspreis: 40.-
Abendkasse und Bar: eine Stunde vor Beginn
Weitere Informationen: www.mmfestival.ch 


 

Mediterranean Music Festival

Musikalische Traditionen des Mittelmeers im Herzen Europas. Ein Ort des Austausches musikalischer Erfahrungen und Kompositionen. Nach der positiven Resonanz der letzten Veranstaltungen findet demnächst das siebte Festival hier im Theater Stok in Zürich statt. Es treffen sich Musiker und Ensembles aus verschiedenen Ländern und der Schweiz mit dem Ziel, die musikalischen Traditionen der Länder rund ums Mittelmeer authentisch und unplugged ins Zentrum Europas zu tragen.

Programm

Donnerstag 16. Januar
Die Liebe im Rembetiko-Lied
Die Liebe wurde im Rembetiko auf eine besondere Art besungen. Flirt, Eifersucht, Forderung, Betrug, Trennung und Rache sind nur einige der Komponenten, die in zahlreichen Rembetiko-
liedern auftreten. Michalis Vasiladiotis, Sotiria Diamanti, Antonis Karatzas und Giorgos Stergiou präsentieren am heutigen Abend einige ausgewählte Lieder zu diesem Thema, das die Menschheit seit je her beschäftigt und das sich zeitversetzt in die griechische Volksmusik der frühen 1920-er Jahre eingeprägt hat.

  • Sotiria Diamanti           Gesang
  • Michalis Vasiladiotis     Gitarre, Gesang
  • Antonis Karatzas          Bouzouki
  • Giorgos Stergiou           Bouzouki, Gesang

 

Freitag 17. Januar
Matilde Politi e Compagnia Bella
Früher hatte jede Region ihre eigene Musik, und die Musik entsprach der Region, die Musik selber war «ein Ort». Ein Reisender an den Mittelmeerküsten konnte dank der verschiedenen Gesänge jedes Land erkennen und unterscheiden.In der Mitte eine Stimme, tief und kräftig, wie diejenige der Fischer im Kampf gegen die Wellen. Oder sanft flüsternd wie ein Wiegenlied für ein neugeborenes Kind. Oder stark und unerschütterlich wie der Ausdruck von tief empfundener Liebe.Rundherum traditionelle Instrumente -wie die Violine, das Akkordeon und die Rahmentrommeln-, die das Alltagsleben in unserem Land seit Jahrhunderten begleiten: beim Tanz, an der Arbeit, im ewigen Kreis von Leben und Tod. In diesem Konzert wechseln sich traditionelle Lieder ab mit neuen, eigenen Kompositionen, die zeigen, wie das multi-ethnische Sizilien unserer Tage in Bewegung ist.

  • Matilde Politi                  Gesang, Gitarre, Sizilianische Rahmentrommel
  • Simona Di Gregorio       Gesang, diatonisches Akkordeon, Rahmentrommeln
  • Gabriele Politi                Violine, Mandoline

 

Samstag 18. Januar
Josep Aparicio – APA Music Group
Stellt euch eine Nacht im alten Kern einer kleinen valenzianischen Provinzstadt vor, kurz vor Sonnenaufgang. Eine kräftige Stimme, der «cantaor», der inbrünstig den improvisierten Text zum Besten gibt, den der «versaor» ihm ins Ohr flüstert, ein Text, der soeben erfunden wurde, um eine bestimmte Nachricht weiterzugeben: das kann ein Loblied auf jemanden sein, eine Herausforderung einer Drittperson, ein Heiratsantrag, Scheidungsabsichten, eine Forderung an den Bürgermeister… es ist die Tradition der «cant d’albaes», in die Apa seit über 40 Jahren seine Energie steckt und mit der er sein hervorragendes Gesangstalent stetig weiterentwickelt. Die traditionelle Musik in Valencia beinhaltet sowohl diese Tradition der «albaes» als auch die traditionellen Tanzstile wie malagueña, xota, fandango und die a-capella-Gesänge «cants de batre», die vom Leben auf dem Land erzählen…

Zweifellos ist Apa ein aussergewöhnlicher Künstler, nicht nur im Bereich des «cant d’estil»,
sondern er ist auch einer der einflussreichsten Sänger von traditioneller Musik in Europa.

  • Josep Aparicio «Apa»   Gesang
  • Eduard Navarro             Dulzaina, traditionelle Streichinstrumente
  • Toni Porcar                     Spanische Gitarre

 

Sonntag 19. Januar
Kamran Mohammadi – Kurdische Musik
Eigentlich heisst Kamran «Khabat», doch die iranische Regierung hat seinen Eltern verboten,
ihren Sohn so zu nennen, da dies ein kurdischer Name ist und «Kämpfer» bedeutet.
Kamran kämpft zwar, jedoch nur mit seinem Instrument und übermittelt damit die Kultur
seines Landes an so viele Leute wie möglich. «Wie andere Lieder aus dem Mittleren Osten wird
auch die Kurdische Musik von einer Generation zur nächsten weitergegeben, und was wir heute
hören, ist ein Auszug aus den Gefühlen unserer Vorfahren.» Die Lieder, die Kamran mit seiner
Gruppe interpretiert, thematisieren die Liebe, die Freude, die Trauer und natürlich die Kämpfe
seines Volkes.«Am Ende der Musikstunde tanzen wir», meint Kamran. «Die Kurdische Musik ist
speziell, sie ist direkt verbunden mit dem Tanz und verherrlicht die Alltagsherausforderungen
unseres Lebens.

  • Kamran Raman          Oud, Saz, Gesang
  • Bzhwen Mahamad     Violine
  • Kamal Essahbi           Gesang, Percussion, Darabukka, Riqq, Bendir und Daf
  • Peter Detchi                Gesang, Percussion, Darabukka, Riqq, Bendir und Daf